Sa. Mai 21st, 2022

Text der Strafanzeige / Strafantrag

Strafantrag / Strafanzeige

Gegen

Bild Zeitung &

Karl Keim und Stephan Kürthy (Redakteure bei Bild und Bild.de) &

Johannes BoieAlexandra Würzbach & Claus Strunz (Chefredakteure)

Wegen Volksverhetzung. Hass rede, Fake News, Antiziganismus, Diskriminierung der Minderheit der Roma und Sinti  und aller infrage kommenden Straftatbestände.

Dieser Artikel  reproduziert und stärkt auf schlimmste Art den Gesellschaftlichen Antiziganismus, also die Feindschaftserklärung der Mehrheitsgesellschaft dem Volk der Roma und Sinti gegenüber.

Es wird in dem Artikel der Eindruck geweckt von einer „Insiderin“  Fr. „Beate P. (Name geändert), Angehörige der Bayerischen Polizei“, die kein antiziganistisches Vorurteil mit den Redakteuren auslässt. Es ist zu bezweifeln das diese Frau so existiert.

Hinter der Insiderin versteckt wird kein diskriminierendes und rassistisches Vorurteil ausgelassen und in aller Breite gegen Roma und Sinti gehetzt.

Wir sehen in dem Artikel folgenden Straftatbestand erfüllt:

  • §130 (1)  2.

„einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“,

  • §130 (2)  1.

.einen Inhalt (§ 11 Absatz 3) verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht oder einer Person unter achtzehn Jahren einen Inhalt (§ 11 Absatz 3) anbietet, überlässt oder zugänglich macht, der
a)

zum Hass gegen eine in Absatz 1 Nummer 1 bezeichnete Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer in Absatz 1 Nummer 1 bezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung aufstachelt,

b)

zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen in Buchstabe a genannte Personen oder Personenmehrheiten auffordert oder

c)

die Menschenwürde von in Buchstabe a genannten Personen oder Personenmehrheiten dadurch angreift, dass diese beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden oder §130 (1)  2.

  • §130 (2)  2.

einen in Nummer 1 Buchstabe a bis c bezeichneten Inhalt (§ 11 Absatz 3) herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, bewirbt oder es unternimmt, diesen ein- oder auszuführen, um ihn im Sinne der Nummer 1 zu verwenden oder einer anderen Person eine solche Verwendung zu ermöglichen.

Der Link zum Artikel: https://www.bild.de/bild-plus/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muenchen-polizeiangehoerige-packt-aus-grossfamilien-randalieren-im-fluechtlingsh-79607276.bild.html

Screenshots könne ihnen per Email zugeschickt werden wie auch alle relevanten links.

Veröffentlichung am 31.03.2022

Inhaltliche Vorwürfe:

  • Es wird eine angebliche Person vorgeschoben um Gesellschaftlich nicht mehr Haltbare Äußerungen über die geschützte europäische Minderheit der Roma die momentan vor dem Krieg in der Ukraine flüchten zu tätigen.
  • In der ersten Version wurde von „Zigeuner-Großfamilien“ geschrieben, dieses wurde Mittlerweile geändert. Quelle zu dieser Behauptung: https://www.unsertirol24.com/2022/03/31/nur-ein-bruchteil-sind-wirklich-ukrainische-fluechtlinge/
  • „„Nur ein Bruchteil sind wirklich ukrainische Flüchtlinge.“Unter ihnen seien auch Großfamilien, die laut P. den Sinti und Roma zugeordnet werden. „Die haben nagelneue ukrainische Pässe, die auch echt sind. Da verdient sich gerade jemand in der Ukraine eine goldene Nase“, so P.“

Dieser Absatz unterstellt mehreres. 1. Es gibt in der Ukraine keine Sinti. Dadurch ergibt sich automatisch 2. Die Person P. widerspricht sich. Zum einen sind es „nur ein Bruchteil wirkliche ukrainische Flüchtlinge“ um im nächsten Zitat kriminelles Verhalten zu unterstellen da die Pässe neu seien und leitet dadurch ab das es keine ukrainischen Roma sein sollten. Welche sonst?

  • „Dolmetscher würden auch merken, dass nicht alle Flüchtlinge aus der Ukraine wirklich Ukrainisch sprechen. Hedwig Thomalla, Sprecherin des Sozialreferates, bestätigt die BILD-Recherchen: „Es gibt unter den Geflüchteten Familien, die untereinander auf Romanes, der Sprache der Roma, sprechen.““ Es ist bekannt das Ukrainer die Ehrenamtlich in Deutschland mithelfen sich zwei Sachen zu schulde kommen lassen. 1. Erliegen Sie dem mitgebrachten Antiziganismus und machen immer wieder Klar dass die geflüchteten Roma aus der Ukraine keine „Ukrainer“ seien. 2. Ebenso sorgen Sie Rechtwidrig dafür das Roma als solche geoutet und widerrechtlich als Minderheit gekennzeichnet werden.
  • „BILD erfuhr: Beim Tumult am Marsplatz waren zwei Großfamilien der Sinti und Roma beteiligt, die ebenfalls ukrainische Pässe haben.“ Die ist eine Fake News da es keine Sinti in der Ukraine gibt. Ebenso hat die Verknüpfung mit der Minderheit hier keinen Nachrichtlichen Mehrwert als „Zigeuner“ als Gewalttätig darzustellen. Es werden keinerlei Hintergründe zu dem Vorwurf vorgebracht.
  • „Einige von ihnen haben Krätze, sie sollten getrennt werden. Danach eskalierte die Situation, ein Wachmann (24) setzte Pfefferspray ein. 20 Personen mussten wegen Augenreizungen behandelt werden. Rund 30 Polizeistreifen waren im Einsatz.“ Dieser Absatz unterstellt den Roma, wie auch schon alte historische Vorurteile das verbreiten von Seuchen und Krankheiten. Dies ist klarer Antiziganismus und Rassismus. Früher haben die Roma historisch gesehen die Pest gebracht heute bringen Sie die Krätze.
  • Zwei Männer (32, 33) wurden wegen des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs angezeigt. Der 24-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung. 30 Erwachsene und 70 Kinder wurden nach Pasing verlegt.

Dieser Absatz kriminalisiert Roma und stellt sie als Gewalttätig dar.

  • In der Unterkunft in der Riesstraße 36 kam es am Samstagabend zu einem Sexualdelikt. Zwei Kinder (11, 14) hatten einen 15-Jährigen auf die Toilette gezerrt, die Hose runtergezogen und ihre Geschlechtsteile entblößt.

Hier wird Pauschal vorausgesetzt das die Personen über die Berichtet wird „Zigeuner“ seien.

  • Beate P.: „Was glauben Sie, was in diesen Unterkünften los ist? Es wird viel zerstört und vermüllt. Die Frechheit ist, dass sich die Stadt am Wochenende nicht mehr zuständig fühlt und die Einrichtungs-Leiter die Polizei rufen.“ Es gebe auch Fälle, bei denen Frauen und Kinder beklaut worden seien.

Dieser Absatz hetzt gegen den „diebischen“, „zerstörerischen“ und „dreckigen“ Roma. Dieses sind gleich drei Volksverhetzende Aussagen in einem Absatz von drei Sätzen, jeder einzelne Satz ist ein rassistisches Vorurteil.

Die Unschuldsvermutung gibt es in diesem Artikel für Roma nicht. Sie werden verurteilt weil sie durch das antiziganistische denken der Redakteure per se schuldig sind und Vorurteile nicht hinterfragt werden.

Reproduzierte antiziganistische Vorurteile die zur Volksverhetzung führen:

  • Kriminelle
  • Lügner
  • Dieb
  • Zerstörer
  • Krankheitsbringer
  • Erste Bezeichnung „Zigeuner“ wurde danach in falsche Roma und Sinti geändert.
  • Entmenschlichung
  • Sexuell übergriffig zu sein
  • Dreckig

Ebenso werden wir beim Presserat Beschwerde einlegen.

Marko D. Knudsen

Der Artikel, zur Dokumentation und da er hinter einer Paywall liegt:

Von: KARL KEIM UND STEPHAN KÜRTHY

31.03.2022 – 14:30 Uhr

München – Tumultartige Szenen haben sich Samstagabend in einer Flüchtlingsunterkunft am Marsplatz 8 abgespielt. Mehr als 50 Personen hatten sich zum Teil mit Eisenstangen und Stühlen bewaffnet, bedrohten Sicherheitsmitarbeiter.

Die Folge: ein massiver Polizeieinsatz.

Was spielt sich in Münchner Flüchtlingsheimen ab?

In BILD spricht Beate P. (Name geändert), Angehörige der Bayerischen Polizei, über katastrophale Zustände.

P. sagt: „Nur ein Bruchteil sind wirklich ukrainische Flüchtlinge.“ Unter ihnen seien auch Großfamilien, die laut P. den Sinti und Roma zugeordnet werden. „Die haben nagelneue ukrainische Pässe, die auch echt sind. Da verdient sich gerade jemand in der Ukraine eine goldene Nase“, so P.

Dolmetscher würden auch merken, dass nicht alle Flüchtlinge aus der Ukraine wirklich Ukrainisch sprechen. Hedwig Thomalla, Sprecherin des Sozialreferates, bestätigt die BILD-Recherchen: „Es gibt unter den Geflüchteten Familien, die untereinander auf Romanes, der Sprache der Roma, sprechen.“BILD erfuhr: Beim Tumult am Marsplatz waren zwei Großfamilien der Sinti und Roma beteiligt, die ebenfalls ukrainische Pässe haben.

Einige von ihnen haben Krätze, sie sollten getrennt werden. Danach eskalierte die Situation, ein Wachmann (24) setzte Pfefferspray ein. 20 Personen mussten wegen Augenreizungen behandelt werden. Rund 30 Polizeistreifen waren im Einsatz.

Zwei Männer (32, 33) wurden wegen des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs angezeigt. Der 24-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung. 30 Erwachsene und 70 Kinder wurden nach Pasing verlegt.

In der Unterkunft in der Riesstraße 36 kam es am Samstagabend zu einem Sexualdelikt. Zwei Kinder (11, 14) hatten einen 15-Jährigen auf die Toilette gezerrt, die Hose runtergezogen und ihre Geschlechtsteile entblößt.

Beate P.: „Was glauben Sie, was in diesen Unterkünften los ist? Es wird viel zerstört und vermüllt. Die Frechheit ist, dass sich die Stadt am Wochenende nicht mehr zuständig fühlt und die Einrichtungs-Leiter die Polizei rufen.“ Es gebe auch Fälle, bei denen Frauen und Kinder beklaut worden seien.

Sozialreferat-Sprecherin Thomalla: „Tatsächlich stellte das Nutzungsverhalten einiger der Untergebrachten in der Riesstraße den Reinigungsdienst vor Herausforderungen.“

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